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Kontrolle des Motorölstands
Der Motorölstand kann über das Schauglas (1) an der rechten Seite der Ölwanne kontrolliert werden.
Nach dem Abstellen des Motors einige Minuten warten, bis sich der Ölstand stabilisiert hat. Den Ölstand an einem genau senkrecht stehenden Motorrad und bei warmem (jedoch abgestelltem) Motor prüfen.
Der Ölstand muss zwischen den Markierungen MIN und MAX liegen. Bei unzureichendem Füllstand muss Öl nachgefüllt werden.
Den Öleinfüllverschluss (2) abdrehen, dann das vorgeschriebene Öl bis zum Erreichen des festgelegten Stands nachfüllen.
Den Einfüllverschluss (2) wieder aufschrauben.
Bei zu niedrigem Ölstand muss Motoröl SHELL Advance Ultra 4 nachgefüllt werden.
Wechsel des Motoröls und Austausch des Filtereinsatzes
 Hinweis
Der Ölwechsel muss bei warmem (aber abgestelltem) Motor erfolgen, da das Öl in diesem Zustand dünnflüssiger ist und somit schneller und vollständiger abgelassen werden kann.
 
Den Ölablassverschluss (3) mit Dichtung (A) an der Ölwanne abdrehen und das Altöl ablassen.
 Achtung
Das Altöl und/oder die Filtereinsätze müssen umweltgerecht entsorgt werden.
 
Ggf. am magnetischen Fuß des Ölablassverschlusses (3) haftende Metallteilchen entfernen, dann den Verschluss mit der entsprechenden Dichtung (A) wieder in die Ölwanne einschrauben.
Auf das vorgeschriebene Anzugsmoment festziehen (Abschn. C 3, Anzugsmomente - Motor).
Den Ölfiltereinsatz (4) mithilfe von Werkzeug 88713.2906 abnehmen.
 Wichtig
Der entfernte Filter darf nicht mehr verwendet werden.
 
Einen neuen Filtereinsatz (4) mit dem Werkzeug 88713.2906 installieren: die Dichtung mit Motoröl schmieren.
 Hinweis
Der Filtereinsatz (4) sollte andernfalls vor der Montage mit Motoröl gefüllt werden: somit kann der vorgeschriebene Ölstand erreicht werden, ohne nochmals nachfüllen zu müssen.
 
Den Einsatz mit Werkzeug 88713.2906 in seinen Sitz schrauben und auf das vorgeschriebene Anzugsmoment festziehen (Abschn. C 3, Anzugsmomente - Motor).
Bei jedem zweiten Ölwechsel sollte das saugseitige Ölsieb gereinigt werden.
Das Auspuffrohr des waagrechten Zylinderkopfs (B) durch Lösen der Muttern (C) und der Schelle (D) abnehmen.
Den Außenverschluss (6) mitsamt Dichtung (5) abschrauben.
Den Filtereinsatz (7) abdrehen und abnehmen.
Unter Anwendung von Druckluft und Benzin reinigen. Dabei das Filternetz nicht beschädigen.
Das Ölsieb (7) mitsamt Dichtung (6) an den Verschluss (5) anbringen und mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment festziehen (Abschn. C 3, Anzugsmomente - Motor).
Den Öleinfüllverschluss (2) entfernen und solange Öl der vorgeschriebenen Sorte einfüllen (Abschn. C 2, Betriebsstoffe und Schmiermittel), bis die am Schauglas angezeichnete Markierung MAX erreicht wird.
Den Öleinfüllverschluss (2) erneut anschrauben und den Motor einige Minuten im Standgas laufen lassen.
Es dürfen keine Ölverluste vorhanden sein und die Kontrollleuchte am Cockpit muss einige Sekunden nach dem Motorstart erlöschen. Sollte dies nicht der Fall sein, den Motor abstellen und die erforderlichen Kontrollen vornehmen.
Nach einigen Minuten den vorgeschriebenen Ölstand überprüfen. Ggf. Öl bis zur MAX Markierung nachfüllen.
Die abgenommenen Strukturteile wieder anbringen.
Kontrolle des Ventilspiels
Zur Kontrolle des Ventilspiels müssen die vier Ventildeckel der Zylinderköpfe freigelegt sein und folgende Komponenten ausgebaut werden.
 
Den Inspektionsdeckel auf Lichtmaschinenseite ausbauen, den Griff des Werkzeugs 88713.0123 in die Bohrungen am Lichtmaschinendeckel einführen und damit die Kurbelwelle soweit drehen, bis sich das zu überprüfende Ventil in Ruheposition befindet.
An in Ruheposition befindlichem Ventil durch Einfügen eines Dickenmessers zwischen Schlepphebel und Einsteller prüfen, ob das Spiel dem vorgeschriebenen Wert entspricht:
Das Spiel muss den vorgeschriebenen Werten entsprechen:
 
An in Ruheposition befindlichem Ventil durch Einfügen eines Dickenmessers zwischen Schließkipphebel und Einsteller prüfen, ob das Spiel dem vorgeschriebenen Wert entspricht:
 
Sollten die Werte nicht den Vorgaben entsprechen, die Öffner- bzw. Schließeinsteller gemäß den Beschreibungen in Absatz „Ausbau Schlepp-/Kipphebel, Einsteller und Ventile“ (Abschn. N 4.4) entfernen und durch einen geeigneten Einsteller ersetzen, um das vorgeschriebene Spiel herzustellen.
 Hinweis
Als Ersatzteile sind Öffnereinsteller von 1,8 bis 3,45 und Schließeinsteller von 2,2 bis 4,5 erhältlich: das Stärkenmaß ist durch eine Markierung am Einsteller angegeben.
 
Die vorab abgenommenen Komponenten in umgekehrter Reihenfolge wieder einbauen.
Austausch und Reinigung des Luftfilters
Der Luftfilter muss zu den in der Tabelle „Tabelle regelmäßige Instandhaltung“ vorgeschriebenen Intervallen ausgetauscht werden (Abschn. D 3).
 
Die Schrauben (4) lösen und die Matte (5) abnehmen.
Die sechs Befestigungsschrauben (1) des Luftfilterdeckels (2) lösen.
Den Deckel (2) abnehmen.
Den Filtereinsatz (3) entfernen.
Den Filtereinsatz mit Druckluft ausblasen oder ersetzen.
 Wichtig
Ein verstopfter Filter verringert die zugeführte Luftmenge und demzufolge die Motorleistung bei erhöhtem Kraftstoffverbrauch, wodurch es zu Verkrustungen an den Zündkerzen kommen kann. Das Motorrad sollte daher nicht ohne Luftfilter gefahren werden, da die in der Luft vorhandenen Verunreinigungen in den Motor gelangen und diesen beschädigen können.
 
Den Filtereinsatz (3) vorschriftsmäßig in den Sitz am Deckel (A) des Filterkastens einsetzen und sämtliche abgenommenen Komponenten sowie Strukturteile wieder einbauen. Die Schrauben (1) mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment (Abschn. C 3, Anzugsmomente - Fahrwerk) in der Sequenz 1-2-3-4-5-6 festziehen.
 Wichtig
Wird das Motorrad auf besonders staubigen oder feuchten Straßen gefahren, sollte der Luftfilter in kürzeren Abständen ausgewechselt werden.
Wechsel der Bremsflüssigkeit
 Achtung
Die in der Bremsanlage verwendete Flüssigkeit verursacht nicht nur Lackschäden, sondern ist auch bei Haut- oder Augenkontakt sehr schädlich. In einem solchen Fall muss die betroffene Stelle gründlich unter fließendem Wasser gewaschen werden.
Flüssigkeitswechsel der Vorderradbremse
Nach dem Lösen der Schrauben (1) den Deckel mit Membrane vom Bremsflüssigkeitsbehälter der Vorderradbremse abnehmen.
Die Flüssigkeit im Behälter (A) absaugen.
Neue Flüssigkeit bis zum Erreichen der Markierung MAX in den Behälter (A) füllen.
Den Kupplungshebel zwei- bzw. dreimal betätigen, um Druck in der Anlage aufzubauen.
Den Hebel zum Lenkergriff gezogen halten.
Einen transparenten Schlauch an das Entlüftungsventil (2) anschließen und das andere Ende in einen am Boden abgestellten Behälter eintauchen.
Das Entlüftungsventil (2) lockern und somit die Flüssigkeit austreten lassen.
 Achtung
Beim Auffüllen sollte der Flüssigkeitsstand stets über der Markierung MIN bleiben, um die Bildung von Luftblasen im Kreislauf zu verhindern.
 
Die Flüssigkeit bis zur Änderung ihrer Farbe aus dem Entlüftungsventil (2) ablassen.
Das Entlüftungsventil (2) wieder mit dem korrekten Anzugsmoment festziehen (Abschn. C 3, Anzugsmomente - Fahrwerk) und den Behälter bis zum vorgeschriebenen Flüssigkeitstand auffüllen.
 Hinweis
Den Arbeitsschritt an beiden Bremssätteln ausführen.
 
Den Deckel mit Membrane mit den Schrauben (1) am Bremsflüssigkeitsbehälter der Vorderradbremse befestigen.
Flüssigkeitswechsel der Hinterradbremse
Den Deckel (1) abschrauben und die Membrane im Bremsflüssigkeitsbehälter der Hinterradbremse (A) abnehmen.
Die Flüssigkeit im Behälter (A) absaugen.
Neue Flüssigkeit bis zum Erreichen der Markierung MAX in den Behälter (A) füllen.
Das Bremspedal zwei- bzw. dreimal betätigen, um Druck in der Bremsanlage aufzubauen.
Das Pedal gedrückt halten.
Einen transparenten Schlauch an das Entlüftungsventil (2) anschließen und das andere Ende in einen am Boden abgestellten Behälter eintauchen.
 Achtung
Beim Auffüllen sollte der Flüssigkeitsstand stets über der Markierung MIN bleiben, um die Bildung von Luftblasen im Kreislauf zu verhindern.
 
Die Flüssigkeit bis zur Änderung ihrer Farbe aus dem Entlüftungsventil (2) ablassen.
Das Entlüftungsventil (2) wieder mit dem korrekten Anzugsmoment festziehen (Abschn. C 3, Anzugsmomente - Fahrwerk) und den Behälter bis zum vorgeschriebenen Flüssigkeitstand auffüllen.
Den Deckel (1) an den Bremsflüssigkeitsbehälter der Hinterradbremse (A) schrauben.
Entleeren der Bremsanlage
 Achtung
Die in der Bremsanlage verwendete Flüssigkeit verursacht nicht nur Lackschäden, sondern ist auch bei Haut- oder Augenkontakt sehr schädlich. In einem solchen Fall muss die betroffene Stelle gründlich unter fließendem Wasser gewaschen werden.
 
Durch Lösen der Schrauben (1) den Deckel mit Membrane vom Bremsflüssigkeitsbehälter (A) der Vorderradbremse abnehmen.
Den Deckel (3) vom Flüssigkeitsbehälter der Hinterradbremse (B) abschrauben.
Eine im Handel erhältliche Vorrichtung zum Abpumpen der Bremsflüssigkeit am Entlüftungsventil (4) bzw. (5) befestigen.
 Hinweis
Verwendet man für das Entlüften der Bremse eine handelsübliche Vorrichtung, müssen stets die Anleitungen des Herstellers befolgt werden.
 
Das Entlüftungsventil (4) bzw. (5) lockern und solange mit der Abpumpvorrichtung pumpen, bis keine Flüssigkeit mehr aus der Anlage austritt.
Sollte eine solche Vorrichtung nicht zur Verfügung stehen, kann ein transparenter Schlauch an das Entlüftungsventil (4) bzw. (5) des Bremssattels angeschlossen und dessen Ende in einen am Boden abgestellten, mit alter Bremsflüssigkeit gefüllten Behälter eingetaucht werden.
Das Entlüftungsventil um 1/4 Drehung lockern.
Den Bremshebel oder das -pedal solange betätigen, bis die gesamte Bremsflüssigkeit ausgetreten ist.
Den Arbeitsvorgang an allen Bremssätteln wiederholen.
Auffüllen der Bremsanlage
 Achtung
Die in der Bremsanlage verwendete Flüssigkeit verursacht nicht nur Lackschäden, sondern ist auch bei Haut- oder Augenkontakt sehr schädlich. In einem solchen Fall muss die betroffene Stelle gründlich unter fließendem Wasser gewaschen werden.
 
Die Bremsflüssigkeitsbehälter (A) und (B) mit vorgeschriebener Flüssigkeit (Abschn. C 2, Betriebsstoffe und Schmiermittel) aus einem intakten Behälter auffüllen.
 Wichtig
Die Flüssigkeit der Bremsanlage während dieser Arbeit immer auf dem erforderlichen Füllstand halten und den transparenten Schlauch stets in der abgelassenen Flüssigkeit eingetaucht lassen.
 
Den Bremshebel bzw. das -pedal mehrere Male betätigen, um die Anlage zu füllen und zu entlüften.
Die Abpumpvorrichtung an das Entlüftungsventil (4) oder (5) des Bremssattels anschließen.
 Hinweis
Verwendet man für das Entlüften der Bremse eine handelsübliche Vorrichtung, müssen stets die Anleitungen des Herstellers befolgt werden.
 
Mit der Abpumpvorrichtung pumpen und das Entlüftungsventil (4) bzw. (5) lockern, hierbei immer kontrollieren, dass der Füllstand im Behälter nicht unter die Anzeige MIN absinkt.
Diesen letzten Arbeitsschritt sooft wiederholen, bis im transparenten, an das Entlüftungsventil angeschlossenen Schlauch keine Luftblasen mehr zu erkennen sind.
Das Entlüftungsventil (4) bzw. (5) mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment festziehen (Abschn. C 3, Anzugsmomente - Fahrwerk).
Sollte eine solche Abpumpvorrichtung nicht zur Verfügung stehen, kann wie zur Entleerung der Anlage ein transparenter Schlauch an das Entlüftungsventil angeschlossen werden.
Das Entlüftungsventil (4) bzw. (5) um 1/4 Drehung öffnen und den Bremshebel bzw. das Bremspedal solange betätigen, bis die Flüssigkeit aus dem Ventil auszutreten beginnt.
Den Bremshebel vollständig anziehen bzw. das Bremspedal ganz herunterdrücken, dann das Entlüftungsventil um mindestens 1/4 Drehung lockern.
Einige Sekunden warten, daraufhin den Hebel oder das Pedal langsam zurücklassen und gleichzeitig das Entlüftungsventil schließen.
 Wichtig
Den Bremshebel oder das Bremspedal nicht loslassen, sofern das Entlüftungsventil nicht fest angezogen ist.
 
Diesen Vorgang solange wiederholen, bis die aus dem Kunststoffschlauch austretende Flüssigkeit völlig frei von Luftblasen ist.
Die Entlüftung an jedem Ventil einzeln durchführen.
Das Entlüftungsventil (4) bzw. (5) mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment festziehen (Abschn. C 3, Anzugsmomente - Fahrwerk) und die Schutzkappe ansetzen.
Den Flüssigkeitsstand im Behälter nivellieren und die abgenommenen Elemente installieren.
Wechsel der Kupplungsflüssigkeit
 Achtung
Die in der Kupplungsanlage verwendete Flüssigkeit verursacht nicht nur Lackschäden, sondern ist auch im Fall eines Haut- oder Augenkontakts sehr schädlich. Sollte es dazu kommen, muss die betroffene Stelle gründlich unter fließendem Wasser gewaschen werden.
 
Nach Lösen der Schrauben (1) den Deckel mit Membrane vom Behälter der Kupplungsflüssigkeit (A) abnehmen.
Die Flüssigkeit im Behälter (A) absaugen.
Neue Flüssigkeit bis zum Erreichen der Markierung MAX in den Behälter (A) füllen.
Den Kupplungshebel zwei- bzw. dreimal betätigen, um Druck in der Anlage aufzubauen.
Den Hebel zum Lenkergriff gezogen halten.
Einen transparenten Schlauch an das Entlüftungsventil (2) anschließen und das andere Ende in einen am Boden abgestellten Behälter eintauchen.
Das Entlüftungsventil (2) lockern und somit die Flüssigkeit austreten lassen.
 Achtung
Beim Auffüllen sollte der Flüssigkeitsstand stets über der Markierung MIN bleiben, um die Bildung von Luftblasen im Kreislauf zu verhindern.
 
Die Flüssigkeit bis zur Änderung ihrer Farbe aus dem Entlüftungsventil (2) ablassen.
Das Entlüftungsventil (2) wieder mit dem korrekten Anzugsmoment festziehen (Abschn. C 3, Anzugsmomente - Fahrwerk) und den Behälter bis zum vorgeschriebenen Flüssigkeitstand auffüllen.
Entleeren der Kupplungsanlage
 Achtung
Die in der Kupplungsanlage verwendete Flüssigkeit verursacht nicht nur Lackschäden, sondern ist auch im Fall eines Haut- oder Augenkontakts sehr schädlich. In einem solchen Fall die betroffene Stelle gründlich mit fließendem Wasser spülen.
 
Die Schutzkappe auf dem Entlüftungsventil (2) abziehen.
Die Abpumpvorrichtung an das Entlüftungsventil (2) der Kupplungsnehmereinheit anschließen.
 Hinweis
Verwendet man für das Entlüften der Kupplung eine handelsübliche Vorrichtung, müssen stets die Anleitungen des Herstellers befolgt werden.
 
Das Entlüftungsventil lockern und solange mit der Abpumpvorrichtung pumpen, bis keine Flüssigkeit mehr aus der Anlage austritt.
Sollte eine solche Vorrichtung nicht zur Verfügung stehen, kann ein transparenter Schlauch an das Entlüftungsventil (2) angeschlossen und dessen Ende in einen am Boden abgestellten, mit alter Kupplungsflüssigkeit gefüllten Behälter eingetaucht werden.
Das Entlüftungsventil um 1/4 Drehung lockern.
Nach Lösen der Schrauben (1) den Deckel mit Membrane vom Behälter der Kupplungsflüssigkeit (A) abnehmen.
Den Kupplungshebel solange betätigen, bis die gesamte Kupplungsflüssigkeit ausgetreten ist.
Zur vollständigen Entleerung der Anlage sollte die Kupplungsnehmereinheit nach Lösen der drei Befestigungsschrauben (3) vom Motor abgenommen werden.
Die Kupplungsnehmereinheit (4) abziehen und hierbei auf die darin angeordnete OR-Dichtung (5) achten.
Auf den inneren Kolben drücken, um die gesamte Flüssigkeitsfüllung in der Nehmereinheit ablassen zu können.
Beim Wiedereinbau der Kupplungsnehmereinheit die Befestigungsschrauben (3) auf das vorgeschriebene Anzugsmoment festziehen (Abschn. C 3, Anzugsmomente - Fahrwerk).
Das Entlüftungsventil mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment festziehen (Abschn. C 3, Anzugsmomente - Fahrwerk) und die Schutzkappe aufziehen.
Auffüllen der Kupplungsanlage
 Achtung
Die in der Kupplungsanlage verwendete Flüssigkeit verursacht nicht nur Lackschäden, sondern ist auch im Fall eines Haut- oder Augenkontakts sehr schädlich. In einem solchen Fall die betroffene Stelle gründlich mit fließendem Wasser spülen.
 
Den Behälter mit vorgeschriebener Flüssigkeit (Abschn. C 2, Betriebsstoffe und Schmiermittel) aus einem intakten Behälter auffüllen.
 Wichtig
Die Flüssigkeit der Kupplungsanlage während dieser Arbeit immer auf dem erforderlichen Füllstand halten und den transparenten Schlauch stets in der abgelassenen Flüssigkeit eingetaucht lassen.
 
Den Kupplungshebel mehrere Male betätigen, um die Anlage zu füllen und die Luft abzulassen.
Die Abpumpvorrichtung an das Entlüftungsventil (2) anschließen.
 Hinweis
Verwendet man für das Entlüften der Kupplung eine handelsübliche Vorrichtung, müssen stets die Anleitungen des Herstellers befolgt werden.
 
Mit der Abpumpvorrichtung pumpen und das Entlüftungsventil (2) lockern, hierbei immer kontrollieren, dass der Füllstand im Behälter nicht unter die Markierung MIN absinkt.
Diesen letzten Arbeitsschritt sooft wiederholen, bis im transparenten, an das Entlüftungsventil (2) angeschlossenen Schlauch keine Luftblasen mehr zu erkennen sind.
Sollte eine solche Abpumpvorrichtung nicht zur Verfügung stehen, kann wie zur Entleerung der Anlage ein transparenter Schlauch an das Entlüftungsventil (2) angeschlossen werden.
Das Entlüftungsventil (2) um 1/4 Drehung öffnen und den Kupplungshebel solange betätigen, bis die Flüssigkeit aus dem Ventil (2) auszutreten beginnt.
Den Hebel vollständig anziehen, dann das Entlüftungsventil um mindestens 1/4 Drehung lockern.
Einige Sekunden warten, daraufhin den Hebel zurücklassen und gleichzeitig das Entlüftungsventil (2) schließen.
 Wichtig
Den Kupplungshebel erst loslassen, wenn das Entlüftungsventil fest angezogen ist.
 
Diesen Vorgang solange wiederholen, bis die aus dem Kunststoffschlauch austretende Flüssigkeit völlig frei von Luftblasen ist.
Das Entlüftungsventil (2) mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment festziehen (Abschn. C 3, Anzugsmomente - Fahrwerk) und die Schutzkappe ansetzen.
Den Flüssigkeitsstand im Behälter 3 mm über die Anzeige MIN bringen.
Den Deckel mit Membrane anhand der Schrauben (1) befestigen.
Einstellen des Lenkkopflagerspiels
Bei übermäßigem Lenkerspiel oder bei Rütteln der Vordergabel auf der Lenkachse muss folgende Einstellung des Lenkkopflagerspiels vorgenommen werden.
Die vier Schrauben (1) lösen und den Klemmblock (2) abnehmen, dann den Lenker (3) vom Lenkkopf abziehen und derart ausrichten, dass er bei den weiteren Arbeiten nicht hinderlich ist.
Die Schrauben (4) an den Klemmfäusten für die Befestigung der Gabelholme an der oberen Gabelbrücke lockern.
Die Schraube (5) der Klemmfaust des Lenkerschafts an der oberen Gabelbrücke lockern.
Die Einstellnutmutter (6) mit dem entsprechenden Schlüssel 88713.1058 auf das vorgeschriebene Anzugsmoment festziehen (Abschn. C 3, Anzugsmomente - Fahrwerk).
Die zuvor gelockerten Schrauben mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment festziehen (Abschn. C 3, Anzugsmomente - Fahrwerk).
Den Lenker wieder ansetzen, den Klemmblock (2) einstecken und die vier Befestigungsschrauben (1) mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment (Abschn. C 3, Anzugsmomente - Fahrwerk) in der abgebildeten Sequenz 1-2-3-4-1-2 festziehen.
Das vorschriftsmäßige Lagerspiel durch Drehen des Lenkers bis zum Anschlag nachweisen.
Einstellung des Kupplungs- und Vorderradbremshebels
Dieser Hebel (1) dient dem Auskuppeln. Er ist mit einem Rändelknopf (2) versehen, mit dem die Distanz zwischen Hebel und Griff am Lenker eingestellt werden kann.
Zur Einstellung den Hebel (1) ganz nach vorn halten und den Rändelknopf (2) auf eine der vier vorgesehenen Positionen drehen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Position 1 dem größten Abstand zwischen Hebel und Rändelknopf und Position 4 der kleinsten Distanz entspricht.
Die gleiche Einstellung kann auch am Hebel (3) der Vorderradbremse vorgenommen werden.
Durch Betätigung des Kupplungshebels (1) wird die Kraftübertragung vom Motor zum Getriebe und damit zum Antriebsrad unterbrochen. Die Anwendung dieses Hebels ist in allen Fahrsituationen des Motorrads von ausschlaggebender Bedeutung, besonders aber beim Anfahren.
 Achtung
Die Einstellung des Kupplungs- und Bremshebels muss bei stehendem Motorrad erfolgen.
Einstellung der Kettenspannung
Das Motorrad in die Position verschieben, in der die Kette am straffsten ist.
Das Motorrad auf den Seitenständer abstellen und im vorderen Bereich (Fahrtrichtung) des Kettenschutzes die Spannung überprüfen. Hierzu die Kette nach unten drücken und loslassen, dann soweit spannen, bis der Abstand zwischen der Aluminiumschwinge und dem Mittelpunkt des Kettenzapfens gemäß Schild an der Schwinge zwischen 37÷39 mm liegt.
Sollte dies nicht der Fall sein, folgendermaßen verfahren:
die Befestigungsmuttern (1) des Kettenschutzes (2) an den Haltebügel lockern, um dadurch die Klemmschrauben (3) der Hinterradnabe an der Schwinge ungehindert lockern zu können.
Eine Verlängerung auf den mitgelieferten Schlüssel stecken und den Schlüsselzahn in die Exzenternabe einsetzen.
Die Exzenternabe bis zur vorschriftsmäßigen Kettenspannung drehen. Die Kette wird durch Drehen im Uhrzeigersinn gespannt, durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn gelockert (Ansicht von Kettenseite).
 
 Wichtig
Bei diesem Vorgang muss die Radachse (R) stets unterhalb der Exzenterachse (E) bleiben.
Kopfunterseite und Gewinde mit vorgeschriebenem Fett schmieren und dann die Schrauben (3) in der Sequenz 1-2-1 mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment festziehen (Abschn. C 3, Anzugsmomente - Fahrwerk).
 Achtung
Das vorschriftsmäßige Anzugsmoment der Befestigungsschrauben der Exzenternabe ist für die Sicherheit von Fahrer und Beifahrer maßgeblich.
 
Nach Einstellung der Kettenspannung den Kettenschutz (2) ausrichten und hierbei darauf achten, dass dessen Außenränder gleichweit von der Kette entfernt sind.
Die Muttern (1) mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment festziehen (Abschn. C 3, Anzugsmomente - Fahrwerk) festziehen und das Hinterrad montieren, siehe Beschreibung in Abschn. G 4, Einbau des Hinterrads.
Verschleißkontrolle und Wechsel der Bremsbeläge
 Achtung
Die in der Bremsanlage verwendete Flüssigkeit verursacht nicht nur Lackschäden, sondern ist auch bei Haut- oder Augenkontakt sehr schädlich. In einem solchen Fall muss die betroffene Stelle gründlich unter fließendem Wasser gewaschen werden.
 Wichtig
Bei Übergabe des Motorrads an den Kunden bzw. nach einem Austausch der Bremsbeläge muss dieser darüber informiert werden, dass er für mindestens 100 km die Bremse noch besonders vorsichtig einsetzen sollte, um ein korrektes und vollständiges Setzen der Reibungsmaterials zu ermöglichen.
Verschleißkontrolle der Vorderradbremse
Die auf der Reibfläche der Bremsbeläge (1) eingearbeitete Rille muss noch sichtbar sein.
 Wichtig
Auch wenn nur einer der beiden Bremsbeläge verschlissen ist, müssen beide ausgewechselt werden.
 
Die Bremsbeläge folgendermaßen austauschen:
Den Sicherungssplint (2) auf der Innenseite der Zentrierstifte der Bremsbeläge entfernen.
Die Zentrierstifte (3) der Bremsbeläge nach außen hin abziehen.
Die zwischen den Bremssattelhälften angeordnete Halteklammer (4) entfernen.
Die Kolben des Bremssattels vollständig in ihren Sitz eindrücken, dabei die verschlissenen Beläge auseinanderziehen.
Die verschlissenen Bremsbeläge (1) vom Bremssattel abstreifen.
 Hinweis
Glänzende oder „glasige“ Bremsbeläge müssen ausgewechselt werden.
 
Die Bremsbeläge folgendermaßen wieder einbauen.
Die neuen Bremsbeläge und die entsprechende Klammer (4) in den Bremssattel einsetzen.
Die Zentrierstifte (3) von außen in den Bremssattel einführen und mit dem Sicherungssplint (2) arretieren.
Den Bremshebel mehrmals betätigen, so dass sich die Bremsbeläge unter der Druckeinwirkung der Bremsflüssigkeit richtig setzen können.
Sicherstellen, dass der Füllstand der Bremsflüssigkeit nicht unter die Markierung MIN abgesunken ist. Ist dies jedoch der Fall, muss die entsprechende Flüssigkeit folgendermaßen nachgefüllt werden: den Lenker drehen und somit den Behälterinhalt nivellieren.
Die Schrauben (5) lösen, dann den Behälterdeckel abnehmen.
Die innere Membrane aus dem Behälter nehmen.
Vorgeschriebene Flüssigkeit bis zum maximalen Stand (MAX) nachfüllen.
Die zuvor entfernten Teile wieder einbauen.
Verschleißkontrolle der Hinterradbremse
Die vorderen Bremssättel durch Lösen der Schrauben (1) von der Gabel abnehmen. Die auf der Reibfläche der Bremsbeläge (4) eingearbeitete Rille (A) muss noch sichtbar sein.
 Wichtig
Auch wenn nur einer der beiden Bremsbeläge verschlissen ist, müssen beide ausgewechselt werden.
 
Die Bremsbeläge folgendermaßen austauschen:
Den Sicherungssplint (1) (an der Innenseite des Bremssattels) vom Fixierstift (2) der Bremsbeläge nehmen. Den Fixierstift (2) der Bremsbeläge nach außen abziehen.
Die zwischen den Bremssattelhälften angeordnete Halteklammer (3) entfernen.
Die Kolben des Bremssattels vollständig in ihren Sitz eindrücken, dabei die verschlissenen Beläge auseinanderziehen. Die verschlissenen Bremsbeläge entfernen.
 Hinweis
Glänzende oder „glasige“ Bremsbeläge müssen ausgewechselt werden.
 
Die neuen Bremsbeläge und die entsprechende Klammer (3) in den Bremssattel einsetzen. Den Zentrierstift (2) von außen her einsetzen und mit dem Sicherungssplint (1) arretieren, dabei den Rand (A) zum Rad ausrichten.
Das Bremspedal mehrmals betätigen, so dass sich die Bremsbeläge unter der Druckeinwirkung der Bremsflüssigkeit richtig setzen können. Überprüfen, ob der Stand im Bremsflüssigkeitsbehälter zwischen den Markierungen MIN und MAX liegt. Ist dies nicht der Fall, nach dem Lösen des Behälterverschlusses (4) Bremsflüssigkeit nachfüllen.
 Hinweis
Sollte sich der Wechsel der Bremsbeläge als schwierig erweisen, die Bremssättel abnehmen (Abschn. G 4, Ausbau des Hinterrads).
 Achtung
Da die Bremssättel ein sicherheitsrelevantes Bauteil des Motorrads sind, müssen die Anweisungen in Abschn. G 3, Ausbau der vorderen Bremsanlage, Abschn. G 6, Ausbau der hinteren Bremsanlage befolgt werden, insbesondere ist beim Wiedereinbau auf das Anzugsmoment der Befestigungsschrauben für die Bremssättel zu achten (Abschn. C 3, Anzugsmomente - Fahrwerk).
Einstellung der Bowdenzüge für Gassteuerung
Der Gasdrehgriff muss, an der Außenseite des Griffrands gemessen, in allen Lenkpositionen einen Leerhub von 2÷4 mm aufweisen.
Aufwendigere Einstellungen am Gaszug können durch Betätigen der Einstellschraube (2) auf der rechten Seite des Drosselklappenkörpers vorgenommen werden.
Nach Abziehen der Kappe die Kontermutter (3) lockern und die Einstellschraube (2) solange betätigen, bis der vorgeschriebene Leerhub gegeben ist.
Die Kontermutter arretieren und die Schutzkappe überziehen.
Den Hub des Bowdenzugs für die Startersteuerung einstellen, hierzu den Steuerhebl am Lenker auf maximale Position drehen und überprüfen, ob die Platte (4) am entsprechenden Anschlag anliegt.
In regelmäßigen Zeitintervallen ist die äußere Ummantelung der Gazüge auf ihren Zustand zu prüfen. Es dürfen keine Quetschungen oder Risse an der Kunststoffummantelung erkennbar sein.
Um die Leichtgängigkeit der Steuerungen zu gewährleisten, sind die Enden des Bowdenzugs regelmäßig mit vorgeschriebenem Fett zu schmieren.
Den Leichtlauf des inneren Zugs durch Betätigen der Steuerung prüfen: Lassen sich Reibungen oder Verkantungen feststellen, muss er ersetzt werden.
Zur Schmierung der Gassteuerung muss erst der Deckel (5) durch Lösen der Befestigungsschrauben (6) entfernt werden.
Das Ende des Bowdenzugs (A) sowie die Zugrolle einfetten.
Die Steuerung dann sorgfältig wieder im Schlitten (B) des Deckels (5) schließen.
Die Schrauben (6) festziehen.
Einstellung der Position von Schalt- und Hinterradbremspedal
Zur individuellen Abstimmung auf die Bedürfnisses jeden Motorradfahrers besteht die Möglichkeit, die Position des Schalt- und Hinterradbremspedals zur Fußraste einzustellen.
Schaltpedal
Die Position des Schaltpedals kann folgendermaßen geändert werden:
Einen Maulschlüssel am Schlüsselansatz (A) des festen Gelenks (1) ansetzen und die Kontermutter (2) lockern.
Die Schraube (4) lösen, um das bewegliche Gelenk (3) vom Schalthebel nehmen zu können.
Das bewegliche Gelenk (3) drehen und dabei den Schalthebel in die gewünschte Position
Den Schalthebel mit der Schraube (4) am beweglichen Gelenk (3) befestigen.
Die Kontermutter (2) gegen das feste Gelenk (1) festziehen.
Hinterradbremspedal
Die Kontermutter (5) lösen.
Die Einstellschraube (6) des Pedalhubs solange drehen, bis die gewünschte Position erreicht ist: angegeben ist die Standardposition.
Die Kontermutter (5) auf das vorgeschriebene Anzugsmoment festziehen (Abschn. C 3, Anzugsmomente - Fahrwerk).
Den Leerhub des Bremspedals von Hand prüfen. Er muss ca. 1,5÷2 mm betragen, bevor die Bremse anspricht.
Sollte dies nicht der Fall sein, die Länge des Steuerstabs am Bremszylinder folgendermaßen ändern:
Die Kontermutter (7) am Zylinderstab lockern.
Um den Hub zu vergrößern, den Stab (8) an der Gabel (9) einschrauben, zum Vermindern lösen.
Die Kontermutter (7) anziehen, dann das Spiel erneut kontrollieren.
Einstellung des Federbeins
Das Federbein hat außen liegende Einsteller, die eine Anpassung des Motorradsetups an die jeweiligen Lastbedingungen zulassen.
Der Einsteller an der rechten Seite (1) neben der unteren Federbeinanlenkung an der Schwinge reguliert die hydraulische Dämpfung in der Zugstufe (Ausfederung).
Durch Drehen des Einstellers (1) im Uhrzeigersinn wird die Dämpfung H erhöht, gegen den Uhrzeigersinn verringert S.
Mit den Nutmuttern (2) und (3) am oberen Teil des Federbeins kann die Vorspannung der Außenfeder eingestellt werden.
Zum Ändern der Federvorspannung die obere Nutmutter (3) mit einem Hakenschlüssel lockern. Durch Anziehen bzw. Lockern der oberen Nutmutter (3) wird die Vorspannung erhöht bzw. vermindert.
Standardeinstellung von vollkommen geschlossener Position (Uhrzeigersinn):
-
den Einsteller (1) um 12±2 Klicks (Ausfederung) lösen
-
 Achtung
Zum Drehen der für die Vorspannungseinstellung vorgesehenen Nutmutter nur einen Spezialschlüssel verwenden und dabei vorsichtig vorgehen, damit beim Drehen des Schlüssels der Zahn nicht aus der Nutmutter herausspringt. In diesem Fall besteht die Gefahr, mit der Hand heftig an andere Motorradteile anzuschlagen. Auf keinen Fall Schlüssel mit allzu kleinem Zahn oder kurzem Griff verwenden.
 
Standardlänge der vorgespannten Feder am Federbein mit angehobenem Hinterrad: 166±1,5 mm.
 Achtung
Das Federbein enthält unter hohem Druck stehendes Gas und kann, falls es von unerfahrenem Personal ausgebaut wird, schwere Schäden verursachen.
 Wichtig
Beim Fahren mit Beifahrer und Gepäck muss die Feder des hinteren Federbeins auf die maximale Vorspannung eingestellt werden. Somit kann das Fahrverhalten verbessert und ein Aufsetzen des Motorrads vermieden werden. Diese Maßnahme kann die Anpassung der Zugstufeneinstellung erforderlich machen.